IG Landschaft Südwest
IG Landschaft Südwest 

Landschaftsprobleme im Südwesten

 

Die wesentlichen Probleme entstehen heute durch

Siedlungserweiterungen, neue Gewerbe- und Industriegebiete,
Straßenaus- und neubau, Rohstoffabbau, Windkraft- und bisweilen auch Solaranlagen sowie durch die industrielle Landwirtschaft.

 

Siehe auch  http://www.umweltbundesamt.de/daten/flaechennutzung#strap1

 

 


                                        Beispiele :

 

 

Autobahngleicher B10-Ausbau bei Hinterweidenthal
im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen


Wenn der Bundesverkehrswegeplan 2030 nicht entsprechend novelliert wird, soll dieser Ausbau - unter wohl gewaltigen Landschaftseingriffen - bis zum Haardtrand fortgesetzt werden !

 

 

 

 

Zwischen Wilgartswiesen und Hinterweidenthal wird ein großer LKW-Rastplatz gebaut; die Fläche wurde schon gerodet.

Gegenüber wurde vor einigen Jahren bereits ein großer Talwald gerodet; dort entsteht ein neues, interkommunales Gewerbegebiet.

 

 

 

 

 

 

Die IGLSW lehnt im Sinne der Verkehrswende den weiteren Bau von Autobahnen sowie den weiteren mehrspurigen Ausbau von Bundesstraßen ab.

 

 

 

B 427  Umgehung Bad Bergzabern

Westlich der Stadt, im Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen, wird ein Bergrücken untertunnelt, die Straße durch die Weinberglandschaft der Haardt gebrochen.

 

 

B 48  Umgehung von Imsweiler

 

Östlich über der Ortslage wird eine neue Straßentrasse
in den Berghang gebrochen.

 

B 271 nördlich von Bad Dürkheim

 

Die neue Straßentrasse soll durch die Weinberglandschaft gebrochen werden. Dabei würde das Naturchutzgebiet Felsenberg-Berntal angeschnitte und eine über die Weinberge aufragende, das für den Qualitätsweinbau wichtige Kleinklima verändernde Brücke nötig.

 

 

 

Im Südwesten gibt es zahlreiche Windkraftstandorte
und -projekte.

 

Windräder greifen erheblich in Natur und  Landschaft ein.
Im Nahbereich durch Rodungen für die Baustraßen und Anlagen sowie durch tödliche Einwirkungen auf Vögel und Fledermäuse.
In mittlerer Entfernung durch die Einwirkungen auf nahe Siedlungen.

Von nah bis fern verändert sich das Landschaftsbild wesenhaft. Dadurch werden die Siedlungs- und Regionalentwicklung (besonders der auflebende Tourismus) erheblich beeinflusst.

Man informiere sich in der regionale Presse !

 

 

Das Ukraine-Drama brach in unsere Welt. Die öffentlichen Prioritäten ändern sich, gedeihende Natur, schöne Landschaften werden so zum Nice to have. Je eher wir Natur- und Landschaftsschützer uns auf die neue Lage einstellen, desto mehr können wir noch bewahren !

Schreibt Leserbriefe an Zeitungen, postet in Soziale Medien !
Hier eine Textskizze:

 

 

Skizze Leserbrief Energie.pdf
PDF-Dokument [35.1 KB]

 

 

 

 

Ausweitung der Gewerbegebiete bei Kaiserslautern

 

Westlich und nördlich der Stadt wachsen die Gewerbegebiet weiter in die Landschaft. Bei Stockborn soll es in ein Seitental der Lauter gehen.

 

 

Freiflächen-Photovoltaikanlage bei Steinalben

 

Am Westrand des Biosphärenreservats Pfälzerwald, bei Steinalben (liegt an der B 270 zwischen Pirmasens und Kaiserslautern), soll eine riesige Freiflächen-Photovoltaikanlage in ein romantisches Tal, das Seetal gebaut werden. Wertvolle Trockenrasen und Gehölze gingen dabei verloren. Doch die Menschen wehren sich !

Man schaue hier :

 

 

 

                             Gespiegelte Aufklärung -
   ein Konzept um natur- und landschaftsabträglichen
                          Projekten zu begegnen


Man kann Aufklärung auch spiegeln: Man führt dabei dem "planendem und genehmigendem Komplex"vor Augen, wozu Missachtung von Natur und Landschaft führen würde: Mutmaßlich zu Leistungseinbuße der betroffenen Menschen, wachsender Gleichgültigkeit, Rücksichtlosigkeit gegenüber öffentlichen Belangen und Pflichten (Devianz, Anomie) sowie auch Suchtverhalten !
                                                                              Rudolf Ahrens-Botzong, 2022

 

 

 

Bei all dem mache man sich und der Politik klar:

 

Ungeachtet von Prioritäten muss man Landschaftsprobleme aufzeigen. Priorität bedeutet kein Denkverbot, Sprechverbot. Es gibt kein "Heile-Welt-Gebot" !

 

Daher weise man die Vorhaltung, den Fortschritt zu behindern,
entschieden zurück, wenn man die Zerstörung von Landschaftsqualität anprangert.

 

 

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